TIPPS & TRICKS

Alte haftreifen für die 12V-Motoren sind schon sehr brüchig oder haben schon längst den Geist aufgegeben. Hier eine Kostengünstige Variante selber Haftreifen herzustellen.

Ich übernehme keine Haftung bei Schäden. Dies dient rein zur Information.

Man geht einfach ins Fahrradgeschäft und verlangt einen Schlauch der Grösse 28" (Zoll) 700c und schon hat man den richtigen Schlauch. Kostet ca. 12.- bis 20.- CHF je nach Geschäft.

Aber immer noch billiger als bei einem Onlineauktionshaus wo man nur für 4 Haftreifen fast so viel bezahlt.

Hat man den Schlauch getrennt, sollte man darauf achten, dass die Schnittkante 90° zum Schlauch verläuft.

Danach schneidet man am besten mit einem scharfen Cutter, 4mm breite Stücke ab.

Der Durchmesser eines Rades des 12V-Motors beträgt 16mm. Beim Fahrradschlauch ist der Innendurchmesser gerade mal 15mm.

Müsste also ohne Probleme passen und auch nicht abrutschen während der Fahrt.

Nachdem man genug solcher Reifen abgeschnitten hat, dreht man die Reifen auf die verkehrte Seite. Und zwar so, dass die Gussränder (siehe roter Kreis) nach innen zeigen. Somit entsteht eine bessere Laufruhe wenn die Lok fährt.
Zur besseren Anschauung habe ich einen roten Motor verwendet. Und so siehts aus wenn der Haftreifen aufgezogen ist.
So siehts aus wenn alle Antriebsräder einen Haftreifen bekommen haben.

Es kann auch mal sein das man einen kaputten Motor hat weil er zu lange rumlag und die Kontakte oxidiert oder einfach nur verdreckt sind.

Ich übernehme keine Haftung bei Schäden. Dies dient rein zur Information.

Diesen Motor habe ich als defekt gekauft und es ist ca. 1/2 Stunde Aufwand ihn zu reparieren.

Zuerst muss man den Motor an der Unterseite, vorsichtig mit einem kleinen, spitzen Schraubenzieher oder Cutter, entlang der roten Linien öffnen.

Hier sieht man nun den offenen, zerlegten Motor. Man sollte sich den Ausbau merken, damit man auch wieder alles an der richtigen Stelle einbaut. Die silbernen Teile dienen als Stromleiter sowie als Gewicht und sind mit A und B gekennzeichnet.
Hier habe ich die Kontakte (1.) zu den Stromabnehmern etwas angeschliffen weil sie oxidiert waren. Auch die Kohleschleifer (2.) habe ich geputzt.

Die Stromabnehmer:

Links: oxidiert und verdreckt.

Rechts: geputzt und geschliffen.

Die Stromabnehmer wieder eingesetzt, sowie die Zahnräder (siehe roter Kreis) auf den Achsen mit Keramikfett (KEIN ÖL VERWENDEN) behandelt.

Auf der Grundplatte sieht man auch die Buchstaben, somit kann man gar nicht die Teile vertauschen.

Das Herzstück des Motors: Der Rotor.

Unbedingt aufpassen das man keine der Wiklungen des Rotors verletzt, ansonsten läuft er nicht mehr!!!

Auch hier an den beiden Schneckenwellen habe ich Keramikfett draufgetan.

1.: Etwas unscharf aber man erkennt gut die Buchstaben zur Orientierung, welches Teil wo hingehört. Wenn man das Metallteil einsetzt, müssen die gleichen Buchstaben sichtbar sein.

2.: Die Wellenhalterung des Motors. Beim Einbauen muss ein "KLICK" hörbar sein.

Achtung: darauf achten, dass der Magnet richtig auf den Rotor geschoben wird, ansonsten fährt der ganze Motor in die falsche Richtung. War jedenfalls bei mir so.

Motor gefettet, geputzt, zusammengebaut und wieder an der Unterseite mit Sekundenkleber zusammngeklebt (nur wenig Sekundenkleber verwenden und nur dort wo man geöffnet hat).

Der Motor läuft nun einwandfrei und sehr ruhig.

Bei allen Eisenbahnen, 12V, 9V und RC, gibt es nur eine Länge für gerade und gebogene Gleise und Weichen. Was wenn aber das Streckenlayout aber mal nicht passt?

Ich übernehme keine Haftung bei Schäden. Dies dient rein zur Information.

Wie man auf dem Bild erkennen kann habe ich einfach ein Layout gebaut das mir auf Anfang an sehr gut gefiel. Nur gibt es ja bei diesem Gleissystem nur immer eine Länge. Nicht wie bei anderen Gleissystemen von anderen Modellbauherstellern.

Und eben dieses macht es manchmal schwierig ein gutes Layout zu haben oder wieder alles abzuändern. Und jetzt habe ich eine grosse Lücke.

So sieht ein gerades Gleis aus noch im Originalzustand. Ein paar werden jetzt denken; bitte nicht zerschneiden, das kann man nicht mehr im Laden kaufen.

Und doch habe ich es getan, he he he. Mir gefällt mein Layout sehr gut und ich wollte es nicht mehr abändern.

Für alle die auch eine Lücke im Layout haben oder die Gleise zusammenziehen müssen oder es einfach mal ausprobieren wollen, habe ich hier eine kleine Anleitung dazu.

Man braucht lediglich eine gerade Schiene sowie eine Stromschiene die man abändern muss. Die Schwellen bleiben so wie sie sind.

Zuerst trennt man beide Teile genau in der Mitte. Danach entfernt man den Stromleiter von der übriggebliebenen, halben Stromschiene, da man diesen auch braucht wegen des Verbindungsnippel.

Danach fräst man kleine Schlitze in die Stromschiene (siehe Nr. 1.) wo dann die Laschen (siehe Nr. 2.) vom Stromleiter reinkommen. Aufpassen das man die Laschen beim lösen nicht abknickt.

Hier die halbe Stromschiene von unten, bereits mit eingelegtem Stromleiter und umgebogenen Laschen.
Hier nochmals die getrennten Gleisstücke und die fertige, halbe Stromschiene.
Nahansicht von der getrennten Stromschiene. Der Stromleiter an der abgetrennten Seite aussen sowie innen (siehe roter Kreis) die Brauen wegfeilen oder schleifen bzw. anschrägen, damit man diese ohne Probleme anstecken kann.
Das zusammengesetzte, halbe Gleis fertig zum einbauen.
Und schon ist die Lücke ausgefüllt und fällt gar nicht mehr gross auf.

Die Übergänge zu den Originalschienen sind eben und die Lücken sind gleich gross wie Original zu Original.

Bei einem gebogenem Gleis habe ich es noch nicht gemacht, hoffe muss ich auch nicht, da es dann ein kleines Geometrieprojekt wäre ;-).

 

© 2009 – 2018 F. Graf