BAUBERICHT VEROMA/CONRAD JEEP 1:8

Den Jeep habe ich ersteigert und in einem schlechten Zustand bekommen.

Die Carrosserie hatte sehr viele Lackfehler, so dass ich mich entschied alles zu schleifen und neu zu lackieren.

Die Lampen wurden schon vom Vorbesitzer eingeklebt. Habe diese nun mit Malerklebeband geschützt.

Die Carrosserie wäre nach Hersteller ein okerfarbener Hartkunststoff.

Jetzt erstrahlt die Carrosserie in einem schönen Militär/Olive-Grün. Passt auch besser zum Jeep.

Hinter den Lüftungslamellen habe ich noch ein kleines Fliegengitter geklebt, dass ich schon vorher lackiert habe.

Einer der rohen Scheinwerfergehäuse für den Überrollbügel mit eingeleimten M2-Gewinde.

Und so sieht`s aus wenn alle Gehäuse mit Gewinde ausgestattet, lackiert und auf den bereits fertig lackierten Überrollbügel aus Gusseisen montiert wurden.

Den Überrollbügel auf die Carrosserie montiert und auch die Anzeigen auf dem Armaturenbrett wurden angemalt.

Hier sind die Sitze wieder montiert und auch die Windschutzscheibe bekam das schöne Grün.

Lenkrad wieder eingebaut und mal eine Nahaufnahme der Armaturen.

Auch die Abdeckplatte der R/C-Box wurde im selben Grün gespritzt und die Details hervorgehoben.

Das Antennenröhrchen wurde eingeklebt da es keine Halterung hat und nicht verrutschen kann.

Die Halterungen der R/C-Box waren kaputt.

Deshalb schnell in meiner Ersatzteillagerbox ein bisschen rumwühlen, und siehe da: Ich hatte noch zwei Carrosseriehalter.

Abänder, einkleben und fertig.

Abdeckplatte drauf und Sicherungssplint rein.

Das Getriebe: Das linke Zahnrad war als einziges noch gut erhalten. Das Mittlere und das Ritzel musste ich ersetzen, was nicht gerade einfach war aufzutreiben.

Aber beim Modellbaufachtechniker /Verkäufer™ meines Vertrauens wurde ich schliesslich fündig.

Nahaufnahme des Ritzels mit Reduzierhülse aus Messing, damit es satt auf die Motorwelle passt.

Getriebe gefettet und wieder montiert. Kein Differenzial dafür viel Kraft.

Eigentlich ein Kuhfänger für europäische LKW`s im Massstab 1:14. Wollte es einfach mal ausprobieren wie`s aussieht und mir gefällts.

Der Kuhfänger sieht echt toll aus und das Servo wurde auch schon eingebaut.

Ein starkes Standartservo von Conrad zu einem günstigen Preis.

Das Lenkgestänge habe ich selber gemacht, da es nicht mehr vorhanden war.

Kuhfänger und Stossstangen wurden auch farblich verändert.

Noch schnell den Innenraum angemalt und die Schaltknüppel montiert.

Laufachsen geputzt, Gelenkbolzen geputzt und gefettet.

Auch die starre Hinterachse wurde geputzt und gefettet.

Die Blattfedern sind noch gut und federn sehr weich ab.

Räder montiert und erste Probefahrt gemacht: Fuhr einwandfrei und sehr ruhig.

Carrosserie draufgesetzt und befestigt. Der jeep hat jetzt schon ziemlich gewicht.

Werde später noch die Reifen ausgiessen zu Vollgummireifen.

Hat genug Bodenfreiheit und genug Luft um den Radkasten.

Spartanisch ausgestattet.

Habe dem Jeep noch eine Rückfahrleuchte spendiert.

Ist eigentlich ein Scheinwerfer aus einem Ausbauset für Modelle im Massstab 1:16.

Noch einen schönen Aufkleber auf die Haube.

Einen günstigen, elektronischen Fahrtregler von LRP.

Der Empfänger hat 4 Kanäle, 40Mhz, ist ein NoName Produkt und funktioniert sehr gut.

Dieser Elektronikbaustein wird für die Blinker eingesetzt, sprich der Baustein wird parallel zum Lenkservo geschaltet. Somit blinkt es automatisch bei jedem Richtungswechsel.

Nur die Warnblinker muss man manuell schallten.

2-Kanal-Baustein zum schalten des Lichts und den Scheinwerfern und das Lichterset von Conrad. Die superhellen Led`s sind beim Set schon dabei.

Elektronik eingebaut und verkabelt.

Kabelsalat einfach.

Den Akku (6 Stk. 4400mAh C-Sub Zellen 1,2 V) musste ich selber zusammenlöten, da ein Standartakkupack zu gross war.

Akku drin und angeschlossen. Elektronik läuft einwandfrei.

Durch das hohe Gewicht auf der Hinterachse wegen des Akkus, habe ich noch Bleistreifen hinter das Servo über die Vorderachse gelegt.

Die Front des Jeep`s sieht mit dem Kuhfänger noch besser aus.

Somit ist die Restauration abgeschlossen.

 

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